Oerlinghausen. Im dritten Anlauf innerhalb von drei Wochen hat es geklappt – und zwar sogar dreifach: Der Post-TSV Detmold setzte sich in der Fußball-Landesliga mit 3:0 (2:0) beim TSV Oerlinghausen durch und feierte damit den ersten Dreier der Saison. Bei den beiden Westfalenpokal-Partien am Kalkofen waren die Residenzler jeweils ohne Treffer während der regulären Spielzeit geblieben. Tor von Stirz ist der Dosenöffner „Ich habe mich immer gefragt, was passiert, wenn wir mal in Führung gehen“, sagte Thomas von Strünck, Vorsitzender der Postler, zur Pause. Im Gegensatz zu den ersten beiden Auftritten in der Bergstadt platzte am Sonntag früh der Knoten. Einen Eckball von Enes Cömert bekam der TSV nicht aus der Gefahrenzone. Der zweite Versuch des Linksfußes landete bei Thomas „Fense“ Stirz, der das Leder aus rund 23 Metern volley im Tor versenkte (12.). Zuvor hatte Oerlinghausens Schlussmann Christopher Niehaus gegen Rüskaup (6.), Cömert (7.) und Hellmeier (11.) parieren müssen. Nach dem Führungstor ließ Niclas Lehbrink zwei weitere Super-Möglichkeiten liegen – drüber (24.) und Niehaus stark (30.). Und dann netzte auch der Zugang vom TuS Ahmsen: Eine tolle Kombination über Cömert und Rüskaup vollendete Lehbrink zum 2:0 (37.). Sichtlich gut tat dem Spiel der Detmolder die Rückkehr von Robin Jöstingmeier. Lehbrink machte direkt nach dem Seitenwechsel den berühmten Deckel drauf, als er energisch TSV-Keeper Niehaus attackierte und den Ball per Kopf über die Linie drückte (51.). „Drei Tore in zwei Spielen sind keine schlechte Quote“, freute sich Post-Trainer Andre Schröder. Kollege Miron Tadic war schon nach 15 Minuten bedient: „Jetzt werdet endlich wach.“ Nicht eine nennenswerte Möglichkeit erspielte sich der Bezirksliga-Meister 2023.