Detmold. Die Sonne strahlte mit den Spielern des Post-TSV Detmold um die Wette: Der Fußball-Landesligist setzte sich mit 4:0 (1:0) gegen die SF DJK Mastbruch durch und feierte damit den zweiten Dreier in Folge. Eine Schlüsselrolle nahm dabei Keeper Tim Bukowski ein, der als eine Art Libero so manchen Steilpass der Gäste abfing. Sehenswert auch seine Abschläge Nach Ballverlusten hatten sich die Gastgeber immer wieder etwas zurückgezogen, Mastbruch probierte es regelmäßig mit Anspielen in die Tiefe. Bukowski wartete nur darauf und entschärfte die Angriffe mit dem Fuß oder dem Kopf. Sehenswert auch seine Abschläge, wenn er mal im Strafraum an den Ball kam, die häufig genau bei einem Mitspieler landeten. Die erste Minute war noch nicht vorbei, da hatte es bereits 1:0 für die Postler gestanden. Klasse, wie Anton Günter, der im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kam, zunächst die Lücke zwischen Niklas Fischer und Tim Heggemann fand und dann Niclas Lehbrink freispielte. Der Zugang des TuS Ahmsen kam völlig frei zum Schuss, scheiterte aber am Keeper. Dann reagierte Lehbrink blitzschnell und legte den Führungstreffer von Julian Jobstmeier auf. Jobstmeier hatte zuletzt im Türkei-Urlaub geweilt, gegen Mastbruch nahm er seine angestammte Position auf der linken Seite aus der vergangenen Saison ein. Ein Geduldsspiel Rechts setzte Post-Trainer Andre Schröder auf Linksfuß Leon Hellmeier. Es entwickelte sich ein taktisches Geduldsspiel, bei dem die Detmolder nicht eine Torchance im ersten Abschnitt zuließen. Auf der Gegenseite war durchaus ein zweiter Treffer drin. So verpasste Lennard Schröder nach einem Kopfball von Innenverteidiger-Kollege Philip Wichmann das Leder nur knapp (40.). Aus spitzem Winkel probierte es Lehbrink, nachdem ihn Hellmeier in Szene gesetzt hatte. SF-Keeper Mika Schulmeister parierte (41.). Nach dem Seitenwechsel sorgten dann Lehbrink (53., tolle Balleroberung von Hellmeier) und Marco Rüskaup (59.) per Strafstoß, der in Abwesenheit von Urlauber Marco Mescheder auf der rechten Seite verteidigte, mit ihren Treffern für eine Vorentscheidung. Jobstmeier war nach einem Solo „runtergerissen worden“, so Post-Trainer Andre Schröder, der von einer „sehr reifen Leistung“ sprach. Malak bedient Fiorilli Für den Schlusspunkt sorgte Robert Fiorilli (90.+5) nach einem Pass von Maurice Malak. „Wir haben wieder zu Null gespielt, das freut mich am meisten. Tim Bukowski gab uns bei hohen Bällen die nötige Sicherheit“, strahlte Schröder.