Polizei sucht Zeugen nach Brandstiftung in ehemaliger Zigarrenfabrik

Freitag Medien Gruppe

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Die Brandursache wird von der Polizei untersucht. - © Freitag Medien Gruppe
Die Brandursache wird von der Polizei untersucht. (© Freitag Medien Gruppe)

Barntrup. Am Morgen des Heiligabend wurde die Barntruper Wehr gegen 7 Uhr zu einem Brand in der ehemaligen Zigarrenfabrik in Barntrup Alverdissen gerufen. Der Sachschaden wird laut Polizei auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Erste Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung. Zeugen werden gebeten, isch unter Tel. 05231-6090 zu melden.

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Als die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Barntrup durch ihre Funkmeldeempfänger aus dem Schlaf gerissen wurden, hatten einige ein ungutes Gefühl im Bauch, denn die Adresse ist der Feuerwehr einschlägig bekannt. Handelt es sich bei dem Objekt doch um eine ehemalige Zigarettenfabrik, welche sehr weitläufig verzweigt und mit einer hohen Brandlast versehen ist. Die Leitstelle des Bevölkerungsschutzes in Lemgo hatte aufgrund von Anwohneranrufen direkt reagiert und die Löscheinheiten Sonneborn, Alverdissen und Barntrup mit dem Stichwort "Feuer 3" (die zweithöchste Alarmstufe im Kreis Lippe) an den Filleberg alarmiert. Als die ersten Brandbekämpfer am Einsatzort eintrafen, kam ihnen bereits dunkler Rauch aus den Fenstern und Türen der unteren Etage entgegen.

Sofort wurde ein Trupp unter Atemluft zum Durchsuchen des verqualmten Bereiches in das Gebäude geschickt. Parallel wurde ein zweiter Trupp zur Brandbekämpfung eingesetzt. Wie Pressesprecher Jörg Mengedoht berichtet, konnte die Feuerwehr Barntrup die Flammen schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand, zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich augenscheinlich keine Personen im Gebäude. Nach gut zweieinhalb Stunden konnten auch die letzten der insgesamt 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr ihren Heimweg antreten. Den Sachschaden konnte man vor Ort nicht beziffern. Weshalb das Feuer in dem eigentlich leer stehenden Gebäudeteil ausbrach, ist jetzt Ermittlungssache der Polizei.

Vor fast sechs Jahren war in dem Gebäude schon einmal ein Feuer ausgebrochen. Damals ermittelte sogar der Staatsschutz.

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