200 Lime-Scooter für Detmold

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Die Lime Bike App - © Lime Bike
Die Lime Bike App (© Lime Bike)

Detmold. Insgesamt 200 E-Tretroller wird das Unternehmen „Lime Bike" ab Montag, 21. März, in Detmold aufstellen. Die Genehmigung der Stadt Detmold geht laut einer Mitteilung auf einen Ratsentscheid aus dem vergangenen Jahr zurück. Einstimmig beschlossen worden sei eine entsprechende Verwaltungsvorschrift, welche den Umgang mit einem E-Tretroller-Verleihsystemen regelt, und eine dazugehörige Nachhaltigkeitsvereinbarung.

Der Betrieb der Fahrzeuge sei außerdem über Landes- und Bundesgesetze geregelt. „Lime Bike" ist zur Verkehrssicherheit verpflichtet und muss auch die Ordnung im Betrieb der Fahrzeuge sicherstellen.  Für die Bürger richtet das Unternehmen einen rund um die Uhr erreichbaren Kundendienst ein. In der Stadt sind zudem verschiedene Verbotszonen für die E-Tretroller festgelegt, unter anderem in der Fußgängerzone dürfen diese nicht gefahren werden. Entsprechend dürfen sie in diesen Zonen auch nicht zum Verleih aufgestellt werden.

Sollte es zu Problemen mit den E-Tretrollern kommen, so ist eine Beschwerde per Mail an hilfe@li.me oder unter Tel. 06977044733 möglich.

Stadt legt Regeln fest 

In einer Verwaltungsvorschrift, die die Stadt im vergangenen Jahr zusammen mit einer Rechtsanwaltskanzlei aufgesetzt hat, werden unter anderem Abstände festgelegt. Zur Wahrung der Sicherheit und der Leichtigkeit des Verkehrs (dazu zählt auch der Fußgängerverkehr) sollen die E-Tretroller nur so aufgestellt werden, dass eine Restbreite von 2,50 Metern verbleibt. Außerhalb der Zone, in der sich Geschäfte befinden, sollen es mindestens 1,50 Meter sein. 

„Damit schließen sich viele Flächen aus und es sollte nicht zu einer Überfrachtung kommen", sagte Annika Tiemann vom Team Verkehr der Stadtverwaltung. Bestimmte Bereiche wie die Fußgängerzone, Bushaltestellen und Grünanlagen sollen komplett ausgeschlossen werden. Kommt es dazu, dass Roller falsch geparkt werden, müssen diese – so will es die Stadt vorschreiben – innerhalb von 24 Stunden entfernt werden. Wenn Gefahr besteht, innerhalb von vier Stunden. Die Stadt könne in bestimmten Fällen aber auch sofort handeln.

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