Initiative Breitbandausbau setzt sich für schnelles Internet in Extertal ein

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Sie setzen sich mit vielen Gleichgesinnten für den schnellen, flächendeckenden Breitbandausbau ein: Markus Marcinczyk (von links), Jörg Schwichtenberg, Björn Marx und Anna-Lisa Thöne.  - © Zukunft Extertal
Sie setzen sich mit vielen Gleichgesinnten für den schnellen, flächendeckenden Breitbandausbau ein: Markus Marcinczyk (von links), Jörg Schwichtenberg, Björn Marx und Anna-Lisa Thöne.  (© Zukunft Extertal)

Extertal. Das Thema „Breitbandausbau” steht ganz oben auf Wunschliste der Extertaler Bürger. Und das nicht erst seit gestern. Schon vor der Kommunalwahl im vergangenen September sei das Thema in Gesprächen immer wieder aufgekommen, erklärt die Wählergruppe Zukunft Extertal in einer Pressemitteilung. Dabei sei deutlich geworden, dass es immer noch viele weiße Flecken in Sachen Internetversorgung gebe. Dagegen anzugehen, hat sich die Initiative Breitbandausbau zum Ziel gemacht.

Selbst betroffen von der schlechten Versorgung ist Markus Marcinczyk, der die Wählergruppe Wählergruppe Zukunft Extertal mitbegründet hat und seit November 2020 Ratsmitglied im Gemeinderat ist. Er hat sich des Themas schon vor der Wahl angenommen und konnte für die Initiative schnell weitere Mitstreiter gewinnen. Gemeinsam mit ihm gründeten Anna-Lisa Thöne, Jörg Schwichtenberg, Björn Marx, Stephan Schurig, Antje Stüber, Arnd Bungart, Luca Fandrich, Martina Zysk, Kevin Zysk, Lukas Korf gründeten die Initiative Breitbandausbau Extertal.

Ganz nach dem Motto „Nicht lange reden, sondern machen” verteilte die Initiativgruppe Briefe in den unterversorgten Bereichen mit der Bitte, sich der Initiative anzuschließen. „Es ging uns vor allem darum, möglichst viele Bürger und Bürgerinnen für dieses Anliegen zu gewinnen”, wird Anna-Lisa Thöne zitiert und Jörg Schwichtenberg ergänzt: „je größer die Gemeinschaft, desto größer die Chancen für eine zügige Breitbanderschließung der gesamten Gemeinde”. Mehr als 130 betroffene Haushalte bekundeten laut Mitteilung bereits ihr Interesse und es sollen noch mehr werden, wünscht sich die Initiativgruppe. Interessenten können sich jederzeit informieren und anmelden.

Inzwischen haben einige Gespräche mit dem Kreis Lippe und der Gemeinde stattgefunden, die zu praktikablen Möglichkeiten führten. Eine Lösung bestehe darin, mehr Anschlüsse von KVZ (Kommunikations-Verteilzentrum) mit Breitbandkabel zu schaffen und dann von dort die Häuser mit der vorhandenen Kupferleitung zu versorgen. Wo diese Anschlussmöglichkeit nicht gegeben sei, könne die Insellösung FTTB (Glasfaser bis ins Haus) zum Tragen kommen. „Wenn möglich sollten sich hier Nachbarn zusammentun, um Kosten aufzuteilen", heißt es. Die Initiativgruppe habe recherchiert, wo die Kommunikations-Verteilzentren in der Gemeinde stünden und eine entsprechende Karte erstellt. Im nächsten Schritt würden nun Gespräche mit dem Anbieter Sewikom und der Gemeinde geführt. „Die Zeichen auf eine schnelle und deutliche Verbesserung der Breitbandversorgung stehen also gut."

Information
Informationen gibt es per E-Mail an initiative@breitband-extertal.de sowie unter Tel. (0170) 9949537.

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