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Lemgo

"Musik im Museum" überzeugt 130 Gäste

Lemgo. Im 20. Konzert der Reihe „Musik im Museum" haben sich 130 Besucher im Hof des Hexenbürgermeisterhauses von Magdalena Kowalczyk in den Bann ziehen lassen. Die Studentin aus Wroclaw/Breslau war zum dritten Mal zu Gast.

Ganz gleich welche Stilrichtung die klassisch ausgebildete Gitarristin und Sängerin anschlug, ihr Vortrag wurde zum Teil frenetisch gefeiert. Klassik, Pop, Blues sowie Eigenkompositionen auf den sechs Saiten wechselten sich ab und wurden nur getoppt von ihrer Singstimme, heißt es in einer Pressemitteilung. Es wäre keine Überraschung, wenn von Magdalena Kowalczyk in Zukunft noch so einiges zu hören sein werde. Gern auch wieder in Lemgo, wie sie selbst sagte.

Deutsch-französisches Repertoire

Anne Miebach und Nadine Brokmann kennt man als das Lemgoer Duo „A.Mie". Mit Klavier, Ukulele, Gitarre, Cajón und lieblichem, zweistimmigem Gesang gaben sie vor allem Lieder aus ihrem französisch-deutschen Repertoire zum Besten. Singer-Songwriter liefern die Vorlagen zu ihren ganz eigenen Arrangements. Es werde viele Gelegenheiten zum Zuhören, Träumen und Mitsingen von Chanson bis zu modernem Pop geben, hatte der Veranstalter angekündigt. Das war nicht zu viel versprochen. Wie auch Magdalena musste „A.Mie" zwei Zugaben abliefern, bevor das leicht durchgefrorene Publikum sie von der Bühne ließ.

Bernd Rossmann, Organisator der Konzertreihe, wünschte am Schluss unter Gelächter schon mal frohe Weihnachten und guten Rutsch, bevor er einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2022 gab. Am 27. Mai soll es im Museum weitergehen. Dann werden Shane Hennessy aus Irland und „Catwalk The Plank" aus Detmold erwartet.

Bernd Rossmann vom Verein Viele Saiten organisiert die Reihe mit jeweils vier sommerlichen Konzerten im Hof des Hexenbürgermeisterhauses seit 2016. Das 20. Konzert war Grund für Bürgermeister Markus Baier, auf der Bühne seine Wertschätzung für diese Reihe auszudrücken. „Ein eingespieltes Team sorgt für musikalischen Hochgenuss, und das ist aus der Lemgoer Kulturszene kaum mehr wegzudenken", lobte er.

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