Kreis Lippe erhöht Corona-Tests in Pflegeheimen

Kirsten Fuhrmann

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Die Zahl der Coronavirus-Tests in lippischen Pflegeeinrichtungen wird erhöht. - © Brian Inganga/AP/dpa
Die Zahl der Coronavirus-Tests in lippischen Pflegeeinrichtungen wird erhöht. (© Brian Inganga/AP/dpa)

Kreis Lippe. Zwei weitere Lipper tauchen in der Statistik der verstorbenen Corona-Patienten auf. Darunter der 82-Jährige, der zunächst in der inzwischen geräumten Rose-Klinik in Horn-Bad Meinberg lag und im Klinikum in Lemgo verstorben ist. Außerdem starb ein 82-Jähriger zu Hause, wie der Kreis mitteilt.

Zahl der Abstriche deutlich erhöht

Zum Schutz der Risikopatienten wird die Zahl der Tests in Pflegeeinrichtungen erhöht. Mit Stand von Dienstagnachmittag waren in drei lippischen Heimen insgesamt zehn Bewohner und sechs Mitarbeiter infiziert. Das Evangelische Johanneswerk hatte bereits am Montag bestätigt, dass es mehrere Fälle im Krankenheim „Haus an der Steinmühle" in Lemgo und in einer Einrichtung in Bad Salzuflen gebe.

Zum Schutz der Risikogruppe und der Mitarbeiter „haben wir in der vergangenen Woche das Abstrichschema für diese Einrichtungen angepasst und die Zahlen deutlich erhöht", macht Landrat Dr. Axel Lehmann deutlich.

Insgesamt werden im Klinikum Lippe derzeit 34 Corona-Patienten behandelt, 14 davon intensivmedizinisch, so Christian Ritterbach, Pressesprecher der Klinikgesellschaft. Davon wiederum werden acht künstlich beatmet. Aus der geräumten Rose-Klinik wurden in den vergangenen Tagen 19 Patienten aufgenommen.

Das Klinikum Lippe weist noch einmal darauf hin, dass aus Gründen der Schweigepflicht keine konkreteren Aussagen zu der Todesursache des 82-Jährigen gemacht werden könnten, der ebenfalls aus der Bad Meinberger Reha-Klinik verlegt worden, aber gestorben war. Seitens der Klinikumsgesellschaft bestehe das Angebot an die Familie, Fragen zur Todesursache im persönlichen Gespräch zu klären.

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