Arends: "Wir müssen auf die Schwächsten achten"

Silke Buhrmester

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Dietmar Arends, Landessuperintendent - © Archivbild: Thorsten Engelhardt
Dietmar Arends, Landessuperintendent (© Archivbild: Thorsten Engelhardt)

Detmold. Der lippische Landessuperintendent Dietmar Arends mahnt, in der Corona-Krise andere soziale Nöte im Blick zu behalten. "Auch viele Menschen hier in Deutschland spüren gerade jetzt, wie wichtig es ist, dass wir zusammenhalten als Gesellschaft", sagte der oberste Repräsentant der Lippischen Landeskirchelaut Nachrichtenagentur epd in einem Radio-Interview. Dazu gehöre auch, "dass wir dabei gerade auch auf die Schwächsten Rücksicht nehmen".

Die Verbreitung der Solidarität unter den Menschen müsse schneller sein als die Verbreitung des Virus, unterstrich der leitende Theologe. "Die gegenwärtige Krise hat in anderen Ländern oft weit dramatischere Auswirkungen als bei uns." So könne eine Partnerkirche in Ghana beispielsweise die Gehälter der Mitarbeitenden in den Kindertagesstätten und Schulen oft nicht mehr bezahlen. Auch hier sei Solidarität gefragt.

Der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche verwies auf Beispiele der Solidarität in der Bibel. So habe sich Jesus immer solidarisch mit den Schwächsten gezeigt. Für den Apostel Paulus sei das zu einer Art Grundprinzip des Zusammenlebens geworden. "Wenn wir lernen, aufeinander zu achten und besonders auf die Schwächsten, dann bleiben wir beieinander", betonte Arends.

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