DRK Leopoldshöhe gründet Jugendrotkreuzgruppe

Birgit Guhlke

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Christian Aufenberg, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Leopoldshöhe, sowie Domenik Sonntag und Maren Bekemeier wollen in der Gemeinde eine Jugendrotkreuzgruppe gründen. - © Birgit Guhlke
Christian Aufenberg, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Leopoldshöhe, sowie Domenik Sonntag und Maren Bekemeier wollen in der Gemeinde eine Jugendrotkreuzgruppe gründen. (© Birgit Guhlke)

Leopoldshöhe. Es geht um Spiel, Spaß, Zusammensein in einer tollen Gruppe – und um wichtige Aufgaben. Der Leopoldshöher DRK-Ortsverein möchte eine Jugendrotkreuzgruppe mit Kindern im Grundschulalter aufbauen.

Die Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis zehn Jahren sollen so an die Arbeit des DRK herangeführt werden, erklären Maren Bekemeier, Domenik Sonntag und Ellen Keßler. Unterstützt werden sie noch von Nora Helmuth und dem neuen Leiter des DRK-Ortsvereins, Christian Aufenberg.

Spielerisch an Erste Hilfe heranführen

„Wir wollen den Kindern spielerisch Erste Hilfe vorstellen“, erklärt Maren Bekemeier. Auch Kinder in dem Alter seien in der Lage, bei einem Notfall helfen zu können. Nicht wie die Profis, klar, aber doch mit ihren Möglichkeiten. Das fange schon bei einem Notruf an. Wenn Kinder wissen, dass sie dem Gesprächspartner unter der Rufnummer 112 wichtige Fragen beantworten sollten und das schon mal geübt haben, könne das helfen, in schwierigen Situationen vielleicht nicht ganz so aufgeregt zu sein. Um so besser erklären zu können, was passiert ist, wo es passiert ist, welche Verletzungen zu sehen sind, wie viele betroffen sind – und dann auch zu warten und nicht aufzulegen, bis Hilfe eingetroffen ist.

Thema wird auch die sogenannte kleine Erste Hilfe sein, ein Pflaster korrekt auf eine Wunde zu kleben, will auch gelernt sein. Die Geschichte des DRK und sein Einsatzspektrum wird auch besprochen.

Die Kinder sollen aber auch in der Gruppe Spiel, Spaß und Aktionen erleben. Und dabei gebe es viele Schnittpunkte mit der Jugend-Feuerwehr, bei der Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren mitmachen können. Gemeinsame Zeltlager, gemeinsame Unternehmungen – vieles sei denkbar, sagt Ellen Keßler. Traditionell ist das DRK auch immer mit einem Stand auf dem Adventsmarkt vertreten. Dabei könnten, sofern es die Coronasituation erlaube, dann auch die Jüngsten mitmachen und Selbstgebasteltes oder Selbstgebackenes verkaufen.

Kennenlernnachmittag für Kinder und ihre Eltern

Losgehen soll es erst einmal mit einem Kennenlernnachmittag für die interessierten Kinder zusammen mit ihren Eltern am DRK-Standort an der Waldstraße 15. Die Treffen der Jugendrotkreuzgruppe sind alle zwei Wochen jeweils freitags von 16 bis 18 Uhr geplant. Weil das alles noch neu ist, sollen die Kinder erst einmal „zwei Monate zur Probe“ mitmachen können, erklärt Domenik Sonntag, und dann entscheiden, ob sie dabei bleiben.

Starten soll die Gruppe, sobald es die Coronalage erlaube. „Wir würden am liebsten sofort anfangen“, sagt Domenik Sonntag. Vorstellbar sei auch eine Jugendgruppe mit älteren Kindern und Jugendlichen, die später auch gerne als Erwachsene beim DRK weiter mitmachen könnten. Eine Kooperation mit dem Schulsanitätsdienst der Felix-Fechenbach-Gesamtschule mit den Lehrern Hans Reimöller und Katrin Andresen gebe es bereits.

Wer Interesse an der Jugendrotkreuzgruppe oder weitere Fragen hat, kann sich per WhatsApp melden unter Tel. (01573) 1 63 56 27, Mail:jrk@drk-leopoldshoehe.de

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